Modul 1

Das Selbstwertgefühl (5)

"Gesundheit"

Dieses Experiment lässt sich am Besten in einer Gruppe durchführen, funktioniert aber auch zu zweit.

In einer Gruppe ist ein guter Zeitpunkt nach einer Trainingspause zu Beginn des nächsten Abschnitts.

Suchen Sie sich in der Pause ein "Opfer" für dieses Experiment aus, ohne das diese Person davon weiß.

Für das Gruppenexperiment brauchen Sie 4 eingeweihte Teilnehmer, die nun das Experiment starten.

Person 1 wendet sich an das "Opfer" und schaut ihn/sie an und sagt mitfühlend: "Mein Gott, Herr/Frau XY, ist Ihnen nicht gut?" >Antwort abwarten< Dann wendet sich Person 1 an Person 2: " Sagen Sie mal, sieht Herr/Frau XY heute nicht ein wenig blass aus?"

Person 2 bestätigt mit "Ja" und wendet sich an das "Opfer": "Sind Sie OK? Sie sehen wirklich etwas schlecht aus."

Person 3 mischt sich nun direkt ein: "Vielleicht hat er/sie ja letzte Nacht gefeiert. Ein Kater vielleicht..."

Nun könnte es sein, das das "Opfer" verunsichert reagiert.

Person 4 fragt, egal, wie das "Opfer" reagiert: " Wollen Sie ein Aspirin? Das wird Ihnen bestimmt gut tun!"

Nun warten Sie weitere Reaktionen des "Opfers" ab, und können dann die Situation auflösen.

Wie hat das "Opfer" reagiert?

> ich glaube, mir geht es wirklich nicht so gut heute

> naja, ich hatte letzte Nacht wenig Schlaf

> ich weiß gar nicht, was ihr alle habt

Wir stellen fest: Unser Selbstwertgefühl ist abhängig von unserer Umwelt (Umfeld).

Seite 5

Zusammenfassung:

1. Unser SWG ist abhängig von Umweltreaktionen

2. Umweltreaktionen werden durch Kommunikation gegeben

3. Jede Kommunikation kann Reaktionen und Bewertungen enthalten.

Hinweis:

Es gibt Studien, die Beweisen, dass unser Charakter (und somit auch unser SWG) der Durchschnitt von den 5 Menschen darstellt, mit denen wir uns am Meisten umgeben.

Deshalb: Achten Sie auf Ihr persönliches Umfeld!

Wie wir bereits bis hier her wissen, ist unser SWG von positiven Reaktionen unserer Umwelt abhängig. Versuchen Sie deshalb im Alltag immer freundlich und liebenswert zu anderen Menschen zu sein, auch wenn Sie selbst gerade "schlecht gelaunt" sind. Ursachen für Ärger und Frust, liegen immer in uns selbst und werden durch äußere Einflüsse ausgelöst. Deshalb müssen wir dafür sorgen, das wir mit uns "im Reinen" sind. (im Laufe dieses Trainings werden Sie noch sehr viel darüber erfahren)

Dafür gibt es eine kleine Übung, die besonders in schwierigen Momenten des Lebens weiter helfen kann, wenn wir wieder einmal von Zweifeln und Orientierungslosigkeit befallen sind. Diese Übung hilft uns, unser Selbstwertgefühl ein wenig zu stärken und uns selbst wieder mehr zu lieben. Sorgen Sie dafür, die nächsten 20 Minuten ungestört zu sein und benutzen Sie Kopfhörer. Viel Spaß.

Zwischenmenschliche Kommunikation

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