Modul 6

Transaktionale Analyse (1)

hören

Halten Sie Ihr Arbeitsheft und einen Stift bereit!

Wiederholung - Modul 5 - Motivation vs. Manipulation

Wiederholung - Motivation vs. Manipulation

Motivation ist: 

Jemanden veranlassen, sein altes Verhalten zugunsten eines neuen – von mir gewünschten – Verhaltens aufzugeben. Bei der Motivation haben alle einen Gewinn.

Was ist Motivation?
Ausaufg-smiley.jpg

Arbeitsheft - Motivation

Jedes Motiv hat die Bedürfnisbefriedigung zum Ziel.

Diese erreicht man nur durch die Änderung des Verhaltens.

Optimal kommunizieren heißt, den anderen richtig zu motivieren.

Wie motiviere ich andere?

1. Die unbefriedigten Bedürfnisse des anderen erkennen.

2.Die Bedürfnisbefriedignung als Ziel definieren.

3. Das Verhalten aufzeigen, welches zum Ziel führt.

Wie motiviere ich andere?

Je besser sich der andere das Ziel vorstellen kann, desto motivierter wird er!

MERKE!

1. Nur momentanes Verhalten kann sofort beeinflusst werden!

2. Jedes dauerhafte Verhalten ist durch Lernprozesse entstanden!

3. Jede Änderung von Verhalten bedarf eines neuen Lernprozesses!

4. Jeder Lernprozess braucht Zeit!

Sanduhr.png

Bei der Manipulation werden nur die Bedürfnisse des Manipulierenden befriedigt, während die Bedürfnisse des Manipulierten entweder außer acht gelassen werden oder nur der Befriedigung niedrigerer Stufen (als die des Manipulierenden) dienen.

Was ist Manipulation?

Negative Motivation ist:

Jemanden durch Druck oder Strafandrohung zwingen auf das von mir festgelegtes Ziel hinzuarbeiten.

Was ist negative Motivation?

Positive Motivationsversuche scheitern in der Praxis an:

1. fehlendes Streicheln von TUNS-Orientierten Menschen,

2. falsches Streicheln bei SEINS-Orientierten Menschen,

3. der Psyche des zu motivierenden.

Woran scheitern Motivationsversuche?

Hilfsmittel bei Selbstmotivation können sein:

Zielcollagen - Sparpläne - Tagebücher - Etappenziele - Zielanalysen - 

"Vertrag mit sich selbst"

Hilfsmittel bei Selbstmotivation?!
hören

Seite 2

Übung

Bitte nehmen Sie Ihr Arbeitsheft zur Hand und machen Sie die "Inventur der Gefühle"! 

Notieren Sie zuerst auf dem Arbeitsblatt das aktuelle Datum und die Uhrzeit. In der linken Spalte finden Sie verschiedene Gefühle, welche situationsabhängig auftreten können. Gehen Sie in sich und ergründen Sie, welche der dargestellten Gefühle momentan in Ihnen vorhanden sind. Kreuzen Sie dann in den folgenden drei Spalten jeweils an, wie stark dieses Gefühl in diesem Moment präsent ist. Schreiben Sie danach in die letzte Spalte den Grund dafür. Versuchen Sie so ehrlich wie möglich ihre Gefühle zu analysieren. Versuchen Sie die Ursachen für Ihre Gefühle zu finden und auch zu beschreiben.

Übung

Von welcher Situation fühlen Sie sich mehr angesprochen?

Schade. Hier geht Susi nicht auf den

Inhalt der Frage ein und reagiert

negativ auf der Beziehungsebene. Beide fühlen sich Nicht-OK.

smiley-fragend.png
Situation 1
smiley-zustimmend.png

Super! Denn hier reagiert Susi auf 

den Inhalt der Frage auch mit einer

inhaltlichen Antwort. Das OK-Gefühl bleibt bei beiden erhalten. 

Situation 2

Überlegen Sie!

Was kann die Ursache für die negative Reaktion sein?

Welche Bedürfnisse sind unbefriedigt?

Welche Faktoren des SWG wurden in der ersten Situation bei Klaus und Susi

angegriffen? Welcher Konflikt besteht?

Denken Sie kurz nach!

Optimal kommunizieren heißt:

Den momentanen ICH-Zustand des anderen erkennen und

entsprechend reagieren.

hören